Nanotechnologie Konferenz in Würzburg
2016-07-09

Nanoversiegelung Alufelgen

Alufelgen sind fast immer Standardausstattung moderner PKW. Das hat in erster Linie optische Gründe, denn weder in Funktion noch Sicherheit sind sie einer Stahlfelge überlegen – es gibt hier wie da Preis- und somit Qualitätsunterschiede. Vor allem die Felgen der Autohersteller (OEMs) sind oft vergleichsweise teuer und sollten deswegen einer regelmäßigen Reinigung und Pflege unterzogen werden. Die Nanoversiegelung von Alufelgen ist eine sinnvolle Investition.

Alufelgen Versiegelung

Eine gründliche Reinigung der Alufelgen ist die Voraussetzung für eine dauerhafte und hochwertige Nanoversiegelung. Weiter unten haben wir dazu einige Tipps zusammengestellt. Bevor es los geht, sollten die Alufelgen bestmöglich mit einem Tuch oder Küchenpapier getrocknet werden.
Zunächst wird der nanoquartz Reiniger großzügig aufgesprüht. Ein alkoholischer Reiniger, der den Lack der Alufelge von Tensidrückständen zuvor verwendeter Reiniger befreit. Tenside wirken wie eine temporäre Schutzschicht und „verstopfen“ die Mikroporen des Lacks. Darauf haftet eine Nanoversiegelung nicht, weil die Nanopartikel nicht bis zur eigentlichen Oberfläche vordringen können, sondern von den Tensiden zurückgehalten werden. Die Versiegelung hätte keinen nachhaltigen Effekt. Der Reiniger wird mit einem Vlies-Tuch verteilt, das Tuch nimmt Rückstände auf. Er verflüchtigt sich schnell, so dass keine Schlieren zurückbleiben.

Das Aufsprühen und Verarbeiten der Alufelgen Versiegelung erfolgt ganz ähnlich. Hier gilt aber: nicht zu viel Flüssigkeit auftragen und diese mit dem Mikrofasertuch gleichmäßig verteilen. Durch wiederholtes vorsichtiges „Polieren“ unter mäßigem Druck können eventuell auftretende Schlieren (zu viel Nanoversieglung) entfernt werden. Wichtig hier: die gesamte Oberfläche der Felge muss innerhalb von ca. 15 Minuten gleichmäßig benetzt werden, damit der selbständige Vernetzungs- und Aushärtungsprozess optimal, also gleichmäßig, ablaufen kann. Vollständig abgeschlossen ist dieser erst nach ca. 24 Stunden.
Die ordnungsgemäß aufgetragene Nanoversiegelung der Alufelgen bietet einen dauerhaften Schutz von Lack und Felge vor Verschmutzungen. Deshalb muss sie trotzdem gereinigt werden. Einfaches Wasser und ein Schwamm oder Tuch, im Bedarfsfall mit einem milden Reiniger versetzt sind aber völlig ausreichend. Es darf kein aggressiver Felgenreiniger angewendet werden, da dieser die Nanoversiegelung angreifen würde, der Lotoseffekt wäre vorbei. Einmal richtig angewendet ist eine Nanoversieglung eine optische Aufwertung, eine Arbeitserleichterung beim Reinigen und ein Beitrag zum Umweltschutz.
Bitte beachten Sie: bei allen Arbeiten, insbesondere beim Umgang mit Felgenreiniger und auch der Beschichtungslösung, empfehlen wir das Tragen persönlicher Schutzausrüstung. Das sind vor allem Handschuhe, aber auch eine Schutzbrille kann nicht schaden, damit Spritzer des sauren Felgenreinigers nicht in die Augen gelangen. Schützen Sie zuerst Ihre Gesundheit und dann Ihr Fahrzeug!

Alufelgen Reinigungstipps vor der Nanoversiegelung

Die Reinigung der Alufelgen gehört zur Reinigung des gesamten Fahrzeugs einfach dazu. Leider ist es oft mühsam, Verschmutzungen einwandfrei zu entfernen. Verschiedene Beiträge im Internet befassen sich mit dem Thema, daher bringen wir hier unsere eigenen Erfahrungen ein.
Zunächst sollte mit fließendem Wasser (Gartenschlauch, Hochdruckreiniger) eine grobe Vorreinigung erfolgen. Dadurch werden die Verschmutzungen angelöst. Im Rahmen einer normalen Autowäsche ist das beim Ablauf Vorwäsche – Schaumwäsche – Klarspülen automatisch der Fall.
Anschließend werden die Felgen großzügig mit einem professionellen Felgenreiniger eingesprüht. Dabei sollten die Reifen so wenig wie möglich benetzt werden, das Gummi wird angegriffen. Es gibt hier verschiedene Produkte und auch einschlägige Tests. Wir haben mit Produkten von Sonax und KochChemie gute Erfahrungen gemacht. Da die Verschmutzungen aus organischen Materialien und positiv geladenen Metallionen bestehen, ist es für ein gutes Reinigungsergebnis unerlässlich, saure bzw. leicht saure Reiniger (negative Ionen) zu verwenden, die zersetzend wirken und eine chemische Bindung mit den Verschmutzungen eingehen.
Erst wenn die Bindung zwischen Verschmutzung und Lack der Felge aufgebrochen ist, kann z.B. der Bremsstaub entfernt werden. Deshalb ist die herstellerabhängige Einwirkzeit zu beachten. Erfahrungsgemäß sind drei bis fünf Minuten angebracht. Zusätzlich kann bei groben Verschmutzungen oder hartnäckigen Verschmutzungen mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste mechanisch unterstützt werden.
Zum Schluss mit viel Wasser die Alufelgen abspülen. Kleine Kratzer können jetzt noch mit einer Felgenpolitur (prinzipiell vergleichbar mit einer Lackpolitur fürs Auto) beseitigt werden. Die Politurreste ebenfalls wieder mit Wasser entfernen.

Unser Hinweis: von der zweckentfremdeten Verwendung sogenannter „Hausmittel“ bitten wir Sie im Sinne Ihrer Gesundheit und der Haltbarkeit Ihrer Felgen und Reifen abzusehen.

 
  • Aluelgen immer zusammen mit dem ganzen Auto reinigen
  • vorher mit viel Wasser abspülen und groben Schutz entfernen
  • professionellen Felgenreiniger großzügig aufsprühen und Einwirkzeit beachten
  • Klarspülen und ggf. mit einer Bürste nachhelfen
  • als Vorbereitung für die Nanoversiegelung abtrocknen
 

Warum verschmutzen Alufelgen?

Die Verschmutzung von Alufelgen ist nicht zu vermeiden. Vor allem Bremsstaub lagert sich auf der Oberfläche ab. Aber: Was ist Bremsstaub? Das Bremssystem eines Fahrzeugs besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, wobei für die Bildung des Bremsstaubs zwei davon maßgeblich sind: die Bremsscheiben und Bremsbeläge, beides Verschleißteile. Bremsscheiben bestehen in den meisten Fällen aus Grauguss oder geeigneten Stahllegierungen. Bremsbeläge sind in Europa meist ein Gemisch organischer Fasern aus Glas, Gummi und Kohlenstoff sowie einem Anteil von 10 – 30% Metall, meist Kupfer und Stahl.

Bei dem Zusammenspiel beider Komponenten durch Aneinanderpressen wird Reibung erzeugt und Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Dabei tragen sich sowohl Bremsscheibe als auch Bremsbelag ab, verschleißen also. Der „Staub“ ist folglich ein Gemisch vorrangig positiv geladener Ionen, der sich unter Wärmeeinwirkung mit der Oberfläche der Alufelge verbindet. Hinzu kommen weitere Verschmutzungen wie Farbe von Straßenmarkierungen, der Abtrag der Asphaltdeckschicht, Reifengummi, Ruß oder Insekten.

Rabatt-Aktion

Wer bis hier hin gelesen und vielleicht sogar etwas Neues erfahren hat, kann gerne einen Kommentar oder eine Ergänzung zum Thema hinterlassen – wir würden uns freuen.

Dafür bekommt ihr eine Ermäßigung von 20,- EUR auf den regulären Preis für die Nanoversiegelung von einem Satz Alufelgen!
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4 Comments

  1. Hektor sagt:

    Nanoversiegelung kann ich nur empfehlen!

    Für das Reinigen nehme ich Felgenspray und habe den Dampfreiniger neu für mich entdeckt. Klappt wunderbar! 🙂

    Grüßeee

  2. Martin sagt:

    Ein wirklich klasse Artikel. Ich kenne mich ebenfalls ein wenig mit Felgenreinigern aus und habe auch sehr gute Erfahrungen mit den Produkten von Koch Chemie machen können. Vor allem die Felgenreiniger, die es in zahlreichen chemischen Zusammensetzungen gibt, gehören zu den besseren am Markt.

    Ich werde euren Blog auf jeden Fall im Auge behalten. 🙂

    Gruß Martin

    • Thomas sagt:

      Ja, es gibt wirklich gute Produkte, da kann ich nur zustimmen. Ziel der Versiegelung ist es ja, etwas weniger Chemie einzusetzen und damit sowohl die Felgenoberfläche als auch die Umwelt zu schützen.

  3. Es ist immer gut vorher die Grundfläche sauber zu machen. Wenn der Schmutz noch drauf ist dann haftes das Mittel nicht so gut. Daher kann ich nur empfehlen wirklich gründlich zu reinigen um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

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